Le Space Automation

Wiederkehrende Geschäftsprozesse — Belege, Rechnungen, Postfächer, Berichte, Datenübernahmen — automatisiert mit Software, die dir gehört: gebaut und gepflegt von KI-Agenten unter unserer Aufsicht, betrieben auf deinen Rechnern, ohne Abo-Zwang.

Prozess-Check anfragen Unsere Referenz: Le Space Belege

Compute und Daten zurück ins Haus

Das ist der Kern von Local-First Peer-to-Peer und zugleich unser Arbeitsprogramm: Die Daten bleiben beim Unternehmen, und verarbeitet werden sie dort, wo sie liegen — auf den eigenen Geräten, nicht auf fremden Servern. Team und Geschäftspartner erhalten sie direkt, Gerät zu Gerät; ein Relay vermittelt höchstens die Verbindung, nicht den Inhalt. Und die Archivierung geschieht fortlaufend, mit jeder Änderung, statt nachts in einem Backup-Fenster: verschlüsselt, vorzugsweise auf dezentralem Speicher — und auf Wunsch als zweite Kopie bei einem klassischen Cloud-Speicher wie Amazon S3, Google oder Azure.

Das Prinzip dahinter lässt sich in einem Satz fassen: Der Compute kehrt ins Haus zurück, und außerhalb des Hauses existiert nur noch Chiffrat — unabhängig davon, ob es zentral oder dezentral gehostet wird. Die eine Ausnahme benennen wir ausdrücklich: das Sprachmodell. Es läuft lokal oder bei einem Anbieter eigener Wahl und erhält ausschließlich, was ihm geschwärzt übergeben wird.

Die Vorzeichen ändern sich

Standardsoftware hatte eine ökonomische Begründung, keine fachliche: Individualentwicklung war zu teuer, ihr Betrieb über Jahre noch teurer. Die Unternehmen haben deshalb zwei Generationen lang denselben Kompromiss geschlossen, erst mit der gekauften Lizenz, dann mit dem Abonnement in der Cloud: Die Organisation passt sich der Software an, nicht die Software der Organisation. Die Miete hat diesen Kompromiss nicht aufgehoben, sondern verstetigt.

Was sich jetzt ändert, ist die Kostenseite dieser Rechnung. Mit KI-Agenten entsteht in Tagen, was zuvor Monate band, und die Pflege, bislang der entscheidende Posten gegen Individualsoftware, wird von der Ausnahme zur laufenden Routine. Damit verschiebt sich die Grenze, ab der sich eine eigene Lösung rechnet, und sie verschiebt sich in eine Richtung: Nicht jedes Cloud-Werkzeug ist morgen ersetzbar, aber die Menge dessen, was sich als Eigenlösung trägt, wächst mit jedem Monat.

Zwei Argumente kommen hinzu, die in keiner Kostenrechnung stehen. Bei gemieteter Software liegen die Daten bei Dritten, häufig in einem fremden Rechtsraum; jede Datenschutzprüfung wird damit zur Prüfung einer Lieferkette. Und die Verhandlungsmacht liegt beim Anbieter: Erhöht er die Preise, stellt er das Produkt ein oder wird er verkauft, verhandelst du ohne deine Software und mit deinen Daten in seiner Hand.

„In der Cloud sind die Daten sicherer“ — stimmte gegen den Laptop, und gegen den eigenen Server

Das zweite Argument für Miet-Software war Sicherheit: Backups, Redundanz, ein Betriebsteam. Berechtigt — gegen einen einzelnen Laptop, und genauso gegen den eigenen Server im Abstellraum: Kleine wie große Unternehmen gaben ihn in die Cloud, weil Patchen, Backups und Bereitschaft rund um die Uhr nicht ihr Geschäft waren. Diesen Server holen wir nicht zurück. Bei uns heißt lokal nicht ein Gerät, sondern alle deine Geräte: Sie tragen dieselben Daten und gleichen sich untereinander ab, ohne Server dazwischen. Und jede Änderung wandert verschlüsselt in ein dezentrales Archiv, aus dem ein neues Gerät mit deinem Passkey alles zurückholt. Das ist die Redundanz des Rechenzentrums — nur hat niemand außer dir den Schlüssel. Das Archiv liegt heute verschlüsselt auf Aleph Cloud; Filecoin Onchain Cloud und Lighthouse sind in Arbeit. Und wer es möchte, bekommt eine zweite Kopie bei einem klassischen Hoster — Hetzner, Amazon, Google, Microsoft —, auf Wunsch gebaut, auch dort nur als Chiffrat: Der Anbieter hält eine Kopie, die er nicht lesen kann.

Die Cloud dagegen ist ein Honigtopf: Ein Einbruch beim Anbieter trifft alle Kunden zugleich, und der Anbieter sieht alles im Klartext. Diesen Ort gibt es bei uns nicht — kein Server, kein Passwort, im Archiv nur Chiffrat. Was bleibt, ist dein Gerät; das schützt du mit Miet-Software genauso, denn dort läuft der Browser mit der Sitzung.

Ehrlich dazugesagt: Das gilt, sobald ein zweites Gerät oder das Archiv eingerichtet ist — ein einzelner Laptop ohne Archiv ist so verwundbar wie je. Deshalb gehört die Archivierung bei uns in die Einrichtung, nicht in den Pro-Tipp. Und Browser und Betriebssystem hältst du selbst aktuell; Server patchen wir keine, weil es keine gibt.

Was wir automatisieren

  • Belegfluss und vorbereitende Buchhaltung — mit Le Space Belege als fertigem Baustein: Belege sammeln, Zahlungen abgleichen, DATEV-Paket übergeben
  • Angebots- und Rechnungsstellung samt Zahlungsabgleich
  • Post- und E-Mail-Eingang: sortieren, Daten herausziehen, ablegen, Antworten entwerfen — nie ungeprüft versenden
  • Datenübernahmen zwischen Systemen, die sich nicht kennen: CSV, Schnittstellen, Portale
  • Wiederkehrende Berichte und Auswertungen
  • Der Ersatz einzelner Abo-Werkzeuge durch ein zugeschnittenes Eigenwerkzeug

Wie die Agenten arbeiten

  • Agenten schreiben und warten den Code; Menschen setzen die Ziele und prüfen jedes Ergebnis. Wir verantworten, was läuft — nicht das Modell.
  • Jede Änderung liegt versioniert in Git: nachvollziehbar, rückholbar, mit Begründung.
  • Automatische Tests sind das Netz: Was die Agenten ändern, muss beweisen, dass nichts bricht, bevor es dich erreicht.
  • Wo möglich Open Source — prüfbar statt vertrauensbedürftig. Der Wert steckt nicht im Code, sondern darin, dass er läuft und jemand dafür geradesteht.
  • Dein Modell, nicht unseres: Die KI läuft lokal oder bei einem Anbieter deiner Wahl, und deine Daten bleiben im Haus — wie bei Le Space Belege.

Der Beweis: Le Space Belege

Unsere vorbereitende Buchhaltung ist genau so entstanden: in wenigen Wochen, mit KI-Agenten, als Open Source unter AGPL-3.0 — und sie läuft ganz ohne Cloud, mit Bank- und Krypto-Abgleich, E-Rechnungen und DATEV-Export. Was wir anbieten, haben wir zuerst an uns selbst ausprobiert.

Zur Produktseite von Le Space Belege

Schrittweise statt Big Bang

Wir fangen mit einem Prozess an, nicht mit deiner ganzen IT. Die bisherige Lösung läuft parallel weiter, bis die neue sich im Alltag bewiesen hat — erst dann kommt der nächste Prozess dran. Und kündbar ohne Verlust: Wenn du uns kündigst, behältst du Software, Quellcode und Daten. Bei einem Abo behältst du eine Export-Datei.

So arbeiten wir zusammen

  1. Prozess-Check, kostenlos: Welche Abos laufen, welche Handarbeit wiederholt sich, was lohnt sich zuerst?
  2. Pilot: ein Prozess, wenige Wochen, festes Budget. Die alte Lösung bleibt, bis die neue sich bewiesen hat.
  3. Betreuung: KI-Agenten pflegen die Lösung laufend — Updates, Anpassungen, neue Anforderungen —, wir verantworten das Ergebnis. Monatlich kündbar, die Software bleibt deine.

Wir arbeiten auf Deutsch und Englisch, vor allem mit kleinen Unternehmen in Deutschland — und suchen Partner, die Eigenlösungen bei ihren eigenen Kunden betreuen wollen: Steuerberater, Systemhäuser, Agenturen.

automation@le-space.de

Rechne deinen Abo-Stapel einmal zusammen. Dann reden wir.

Prozess-Check anfragen Unsere Referenz: Le Space Belege

le-space.de GitHub v0.2.202 · df5b900 · 2026-10-14